Rezensionen, Empfehlungen, Pressekommentare
zu Büchern von Dana Menzel

Zeitungsbeitrag

Am 8. April 2017 veröffentlichte die Leipziger Volkszeitung

Dana hat den Spannungsbogen raus

Junge Leipziger Autorin punktet mit Erstlingswerk

Angelika Raulien schreibt: "Diebe im Dunkeln": Unter den Tausenden kürzlich auf der Leipziger Buchmesse präsentierten Büchern fand sich am Stand des Lützschenaer Lychatz-Verlags auch dieses Jugendbuch. Erzählt wird die Geschichte von drei Freundinnen, die es in den Ferien auf einen Leipziger Reiterhof zieht – und die dort so peu à peu in einen richtigen Krimi rasseln. ...

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Im März 2017 veröffentlichte die Leipziger Internet Zeitung

Pferde, Geheimnisse und drei, vier tollkühne Mädchen

Der unerwartete Bestseller einer 14-jährigen Autorin

Ralf Julke schreibt: Es war ein Experiment, auf das sich der Lychatz Verlag da im vergangenen Jahr eingelassen hat: Er nahm ein echtes Jugendbuch ins Programm. Geschrieben von einer 14-jährigen Autorin, was nicht allzu oft passiert. Hätte ja auch schiefgehen können. Doch zur Leipziger Buchmesse liegt das Buch nun schon in der dritten Auflage vor, erzählt Verleger Sven Lychatz. Die junge Autorin hat ihre jungen Leser(innen) gefunden.

Beitrag aus der L-IZ (PDF, 79 kB), ein Klick auf das Logo verlinkt mit dem Beitrag unter www.l-iz.de

Diebe im Dunkeln

Diebe im Dunkeln von Dana Menzel für 9,95 Euro.

können Sie gleich hier bestellen
ISBN 978-3-942929-48-6

Dreimal A überwältigen Pferdediebe

Reiner Neubert schreibt über Dana Menzels "Diebe im Dunkeln":

Das Jugendbuch "Diebe im Dunkeln" (2016) wurde von der 14-jährigen Dana Menzel verfasst. Sie griff die Tradition der erfolgreichen Bestseller-Serie der "Drei Fragezeichen" auf, in der drei pfiffige Kinder allerlei Abenteuer auslösen und bestehen.

Die drei Leipziger Mädchen Any, Adana und Annika dürfen gemeinsam zwei Wochen ihrer Sommerferien auf einem Reiterhof nahe der Stadt verbringen. Sie wohnen dort in einem Bungalow, haben täglich unter Anleitung Reitunterricht und pflegen die ihnen anvertrauten Pferde. Insgesamt sind 17 Elevinnen dort zugange. Die drei 14- bzw. 15-Jährigen mit dem Vornamen, der mit einem A beginnt, sind ein Team. Sie erkunden gleich am ersten Tag die Umgebung der Anlage, und in einem Privatstall, den sie eigentlich nicht betreten sollten, entdecken sie eines Nachts nicht nur einen Geheimgang, der sich hinter einer Falltür verbirgt, sondern sie belauschen ein sonderbares Gespräch zwischen zwei Unbekannten, von denen sie dann bemerkt und verfolgt werden.

Zu den drei A gesellt sich noch Josie, deren Pferd Joahna vor Wochen gestohlen wurde und sich nun hier in jenem mysteriösen Stall befindet. Die nunmehr vier Kriminalistinnen erfahren, dass ein weiterer Diebstahl unmittelbar bevorsteht, und sie planen, ihn zu unterbinden, wobei sie zum Schutz der Leiterin des Reiterhofes die Polizei außen vor zu lassen gedenken. Die Mädchen kommen früh gegen zwei Uhr just dazu, als Joahna entführt werden soll. Kurzerhand satteln sie ihre Pferde und verfolgen den PKW mit der Diebesfracht. Der schwere Anhänger des Autos bleibt jedoch in einem unwegbaren Gelände im Schlamm stecken, die Täter werden von der inzwischen alarmierten Polizei dingfest gemacht, und die drei A werden, obwohl sie eigentlich verbotene Dinge getan hatten, auf einer Party von ihren Eltern, den anderen Mädchen und den Bestohlenen gefeiert.

Die Story ist flott erzählt, und sie wird sicherlich nicht nur jugendliche Liebhaberinnen des Reitsports begeistern, selbst wenn einige Sprünge in der epischen Handlung sowie einige Ungereimtheiten stören, zumindest den erwachsenen Leser. Die Hilfsbereitschaft der drei Mädchen, die sich aufopferungsvoll gegen die verbrecherischen Machenschaften der brutal handelnden Täter zu stellen vermögen, ist beeindruckend. Und dass sich ein Verleger einem derartigen Text einer jungen Poetin annimmt, ist ebenfalls zu würdigen.

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Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 habe ich ein paar sehr nette Verlagsmenschen und Autoren kennengelernt. Zwischen all den Terminen, Treffen und Lesungen hatte ich eine Stunde Zeit, nur ein bisschen herumzuspazieren und mir die Stände genauer anzuschauen. Da bin ich auf den Lychatz Verlag gestoßen. Der Verlagsleiter war total freundlich und hat mir viel über die Vielfalt seiner Bücher erzählt. Und ich durfte sogar drei Bücher als Rezensionsexemplare mitnehmen. Eins davon möchte ich euch heute vorstellen. Es handelt sich um das Jugendbuch "Diebe im Dunkeln" von Dana Menzel.

Rezension zu "Diebe im Dunkeln"

Julia vom Booksdream Book Blog schreibt über Dana Menzels "Diebe im Dunkeln":

Wie ihr vielleicht schon an den Pferd-Unicodes (zu finden auf der Blog-Seite, Link am Ende des Textes) bemerkt habt, geht es in diesem Buch um drei Freundinnen und ihre Erlebnisse mit Pferden und Pferdedieben auf dem Reiterhof. Mit 85 Seiten ist dieses Buch jetzt nicht sehr dick, was meiner Meinung nach aber auch nicht nötig gewesen wäre.

Ich gehe jetzt auch etwas auf die Autorin Dana Menzel ein. Warum? Weil sie erst 14 Jahre alt ist!! Ich finde es ja immer sehr cool, wenn junge Menschen Bücher schreiben, eigene Welten oder sogar Galaxien erfinden und spannende Geschichten zu Papier bringen.

Dana hat es hinbekommen, einen tollen Spannungsbogen aufzubauen, ohne dabei den roten Faden aus den Augen zu verlieren. Eine super Leistung, vorallem für ein junges Mädchen.

Die Figuren habe ich alle sofort ins Herz geschlossen, auch wenn ich aufgrund der Namen manchmal ein bisschen durcheinandergekommen bin. Einen Lieblingscharakter habe ich nicht, weil ich sehr nett fand.

Der Schreibstil ist das, was mich am meisten am Gesamtpaket beeindruckt hat. Ich kann Bücher, die sich so lang wie Kaugummi ziehen, überhaupt nicht leiden. Natürlich sind Beschreibungen wichtig. Wir müssen uns ja einen Eindruck verschaffen, ein Bild im Kopf erstellen. Aber wenn ein Buch zu 60% aus Veranschaulichungen besteht, lese ich es meistens nicht zu Ende bzw. muss mich dazu zwingen. Genau das ist bei "Diebe im Dunkeln" nicht der Fall, weswegen ich es in einem Rutsch durchgelesen habe und es bis zum Ende auch durchlesen wollte.

Ich mag das Cover. Es ist schlicht, deutet wegen der leuchtenden Augen im Dunkeln aber daraufhin, dass etwas Grausames und Schreckliches bevorsteht. Mir gefällt dieses "Mysteriöse" dahinter.

Die Autorin legt mit ihren originellen Ideen noch eine Schippe drauf. Zum Beispiel das Versteck von Josie in der Baumhöhle – da habe ich gleich Lust bekommen, ins Buch einzusteigen und um einen eigenen Sitzplatz im Baum zu bitten.

Fazit

"Diebe im Dunkeln" punktet mit einem leichten, lockeren Schreibstil und einem durchgehend spannenden Plot. Die 14 – jährige Schülerin Dana hat eine tolle Geschichte zu Papier gebracht, dessen Idee und Umsetzung sehr gelungen sind. Außerdem bin ich total glücklich, dass es eine Hardcover-Ausgabe ist, weil ich, wie manche von euch vielleicht schon wissen, Hardcover lieber mag als Taschenbücher. "Diebe im Dunkeln" ist eine Story, die ihr nicht verpassen solltet.

Ich gebe dem Buch ♡♡♡♡♡ von 5 Lese-Herzchen!

Besuchen Sie doch die Seite mit der Rezension: booksdream.de
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