Rezensionen, Empfehlungen, Pressekommentare
zu Büchern von Gunter Preuß

Die Struwwelpetra

Die Struwwelpetra von Gunter Preuß für 12,95 Euro.

können Sie gleich hier bestellen
ISBN 978-3-942929-42-4

Ein schreckliches Kind?

Reiner Neubert schreibt über Gunter Preuß's "Die Struwwelpetra":

Der "Struwwelpeter" aus der Feder von Dr. Heinrich Hoffmann verzauberte unzählige Leser seit 1845, rief aber auch Nachahmer auf den Plan. Was Wunder, dass jetzt der gewitzte Schriftsteller Gunter Preuß ein weibliches Pendant zu diesem Unhold geschaffen hat: Die Struwwelpetra (2016). Das Format des Buches ist dem herkömmlichen angepasst, und im Untertitel wird es als "Drama mit Vorspiel, neun Katastrophen und einem Ende" angepriesen. Die Illustrationen von Egbert Herfurth lehnen sich von der Struktur her sowohl dem Original an, bezaubern aber zudem durch scharfe Gegensätze in der zeichnerischen Dynamik.

Preuß greift einige Figuren aus Hoffmanns Bild- und Textfolge auf, nimmt sie aber zugleich auf die Schippe. Im Vorspiel wird die Ich-Erzählerin Petra vorgestellt, die im Verlaufe des dramatischen Geschehens zum schreienden, unartigen Kind mutiert. Im Paarreim werden die Kontraste zwischen dem neugeborenen Mädchen und den um sittsame Erziehung ringenden Eltern aufgebrochen. Statt sich den Geboten des Vaters zu beugen, muckt Petra auf und widersetzt sich den fortwährenden Zurechtweisungen, nicht am Daumen zu lutschen, nicht zu popeln, kein Feuer anzuzünden, nicht zu rülpsen, und pupsen dürften ohnehin nur die Erwachsenen. In der 3. Katastrophe werden die sozialkritischen Seitenhiebe des Autors auf die Spitze getrieben und auf aktuelle Befindlichkeiten ausgeweitet: Petra solle nicht nur lautlos speisen, pünktlich und sauber sein, sondern dürfe auch keine Bank ausrauben, solle stets nach Maßgaben des Vaters Staat handeln und keinesfalls aufmüpfig sein – dann sei sie gesund!

Dass dem Kind dann angetragen wird, es solle so werden wie die angepassten Eltern, zwingt zum Aufbegehren und führt zum Kulminationspunkt. Es rennt mit dem Kopf gegen die Wand und wird endgültig zur Struwwelpetra, verlobt sich mit einem Struwwelpeter der Neuzeit, begibt sich mit ihm in eine Art Phantasieland, in dem man alles tun und lassen kann, spinnen und fliegen, freche Lieder singen usw., so dass sich alle Figuren des Dr. Hoffmann sich daran erfreuen könnten. Die moralische Botschaft ist eindeutig: lasst den Kindern Spielraum für eigenständige Initiativen! Die Illustration der 8. Katastrophe ist demgemäß, denn die glückliche Struwwelpetra wird umkreist von Tieren, Obst, Gemüse und Gegenständen, die allesamt mit Flügeln ausgestattet sind. Die Floskel "Hauptsache, das Kind ist gesund", die an jedem Katastrophenende zu lesen ist, erhält dadurch eine völlig neue Bedeutung. Zuletzt scheint alles geritzt zu sein. Aber auf den letzten Seite ist ein Spiegel eingeklebt, und wenn man als Leser hinein blickt, wird man aufgefordert, sich zu entscheiden, wer man selbst sein wolle: das Musterkind oder das originelle, das über sich selbst zu befinden vermag…

Rezension in der Leipziger Volkszeitung am 9. Dezember 2016

"Eine Struwwelpetra für Struwwelpeter"

Angelika Raulien stellt das Buch, geschrieben von Gunter Preuß und illustriert von Egbert Herfurth, auf der Stadtteilseite vor.

Sie können den Beitrag hier als PDF lesen (665 kB).

Rezension im Auenkurier Ausgabe 9/16

Gunter Preuß schafft für "Struwwelpeter" Gesellschaft mit "Struwwelpetra"

Im Jahr 1845 erschien das Kinderbuch " Der Struwwelpeter". Der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894) hatte es für seinen damals dreieinhalbjährigen Sohn Carl geschrieben und die beschriebenen Episoden des Struwwelpeters und anderer Kinderfiguren drollig bunt gezeichnet. Das Buch fand bis heute nach über 170 Jahren bei alt und jung Gefallen, es wurde in Millionen von Exemplaren und in vielen Sprachen gedruckt.

Der in Lützschena lebende und als Kinderbuch-Schriftsteller bekannte Gunter Preuß brachte es fertig, eine neue Kinderfigur zu beschreiben. Der Struwwelpeter bekommt mit "Struwwelpetra" Gesellschaft. Diese Struwwelpetra passt in unsere moderne Welt. In neun Katastrophen und einem guten Ende beschreibt Gunter Preuß den Werdegang der Struwwelpetra mit vielen Problemen. Petras Geburt, die Zeit in Krippe und Schule, vor allem die Zeit ihrer Pubertät ist stets konfliktreich. Verwandte, Eltern und andere Mitmenschen sehen Missverständnisse zwischen altgewohnter Erziehung und den Ansichten von Petra, bei der alles struwwelig zugeht. Auch die spätere Verlobung mit einem gleichgesinnten "Struwwelpeter" wird kritisch beobachtet. Petra zieht alles durch wie sie möchte und ist dabei glücklich. In jeder Zeit, also in den neun beschriebenen Katastrophen, kommen aber alle zu der Erkenntnis: "Hauptsache, das Kind ist gesund!"

Das Buch von Gunter Preuß beschreibt eine selbstständig denkende Petra, die sich mit ihren Wünschen durchsetzt und ein gutes Ende findet. Und alle Mitmenschen lernen, Struwwelpetra zu akzeptieren. So ist das Leben. Die flotten Reime von Gunter Preuß in allen 9 Katastrophen werden nachhaltig bestärkt durch die fröhlichen Zeichnungen von Egbert Herfurth. Erschienen ist das Buch im Lychatz-Verlag Leipzig-Lützschena 2016. Die Bürger von Lützschena-Stahmeln beglückwünschen Gunter Preuß zu dieser Neuerscheinung und wünschen dem Buch "Die Struwwelpetra" ein vielsprachiges weltweites Reisen.
aneu

Rezension auf buecher.de

Am 23. August wurde auf buecher.de eine Kundenbewertung über das Buch "Die Struwwelpetra" von Gunter Preuß mit Illustrationen von Egbert Herfurth abgegeben. Die Webadresse führt zur Webseite des Buches bei buecher.de,

oder lesen Sie gleich hier die PDF-Version der Bewertung (105 kB).

Am 11. Juni 2016 in der Leipziger Internet Zeitung

Logo der L-IZ

Neun Katastrophen und eine berechtigte Frage

Mit der "Struwwelpetra" demontiert Gunter Preuß die Lüge vom großen, verlogenen Muss

von Ralf Julke

Zu schön ist die Geschichte, die der Frankfurter Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann in der "Gartenlaube" über die Entstehung seines "Struwwelpeter"-Buches erzählt hat. Man hat regelrecht vor Augen, wie ihm "von allen Seiten" zugeraten wurde, die Geschichte als Buch zu veröffentlichen. Eine Veröffentlichung mit Folgen. ...

Lesen Sie ihn hier nach (PDF, 69 kB). oder das Original auf l-iz.de.

Am 27. April 2016 in der Leipziger Rundschau

Struwwelpetra

Die Leipziger Rundschau veröffentlichte am 27. April einen Artikel über Struwwelpetra. Lesen Sie ihn hier nach (PDF, 334 kB).

Struwwelpetra

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ISBN 978-3-942929-42-4

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"Wer willst du sein?"

Gegen Ende des Buches taucht auch Struwwelpeter auf ebenso wie andere Figuren von Heinrich Hoffmann, die alle quietschvergnügt jeglicher Bestrafung entgangen sind. ...

Lesen Sie die ganze Rezension als PDF. Diese erschien am 14. April 2016 in der Tageszeitung "Neues Deutschland" ⇒ PDF-Dokument, 207 kB

Das neue Deutschland im Netz: www.neues-deutschland.de.

Die kleine Hexe Toscanella und der Zeitgeist

Online-Bestellmöglichkeit
ISBN 978-3-942929-84-4

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Krach in Weißnichtwo

von Reiner Neubert

Gunter Preuß schickt die »kleine Hexe Toscanella« in den Kampf mit dem Zeitgeist.

Lesen Sie die ganze Rezension als PDF. Diese erschien am 28. Mai 2015 in der Tageszeitung "Neues Deutschland" ⇒ PDF-Dokument, 236 kB

Das neue Deutschland im Netz: www.neues-deutschland.de.

 

Gunter Preuß ist tierlieb, aber kein Pferdenarr

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete am 26. April 2015 über den Besuch von Gunter Preuß in der Grundschule Schweinitz: Die Schüler lassen es sich nicht nehmen, den Schriftsteller mit Fragen zu bombardieren. Lesen Sie hier den ganzen Beitrag: mz-web.de

 

April 2015

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Rezension der AJuM der GEW über "Die kleine Hexe Toscanella und er Zeitgeist"

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM) betreibt eine Datenbank mit Rezensionen und vergibt regelmäßig die LesePeter-Auszeichnung.

Sie erreichen die aktuelle Datenbank bzw. das Archiv mit über 45000 Einträgen über ajum.de.

Lesen Sie gleich hier die PDF-Version der Rezension von "Die kleine Hexe Toscanella und er Zeitgeist" (12 kB).

2015

Signet Lesefutter

Lesefutter 2015

Literatur aus Sachsen-Anhalt im Unterricht - Positionen, Projekte und Publikationen zur Förderung der Lesekompetenz.

Diese Publikation enthält ausführliche Hinweise auf Bücher, die für die Behandlung im Unterricht empfohlen werden können.

Hier die Vorstellung von "Dreie kommen durch die Welt" (PDF, 77 kB).

Januar 2015

Märchenparodie

Noch im letzten Jahr erschien im ND vom 11. Dezember eine Rezension über Gunter Preuß' Kinderbuch "Dreie kommen durch die Welt". Klicken Sie auf das Bild, um diese zu lesen.

 

Dezember 2014

Leipzigs Neue

Leipzigs Neue schreibt über "Die kleine Hexe Toscanella und er Zeitgeist". Klicken Sie auf das Bild, um die PDF-Datei abzurufen.

 

Die Grundschule in Osterfeld berichtet über eine Lesung mit Gunter Preuß

Autorenlesung mit Herrn Preuß am 15.05.2014 an unserer Grundschule

Die Autorenlesung fand im Rahmen des Deutschunterrichts als Lesung und Diskussion für die Klassen 1 bis 4 statt.

Herr Preuß vermittelte kindgerecht und auf eine sehr freundliche Art, dass man Spaß und Freude beim Lesen von Geschichten haben kann. Unsere Schüler genossen das Vorlesen seiner Bücher "Dreie kommen durch die Welt" und "Die kleine Hexe Toscanella". Sie lauschten aufmerksam und interessiert dem Vorlesen. Aber auch Spaß an den Geschichten hatten sie, denn das Vorlesen sorgte für viele Lacher.

Freimütig äußerten sie ihre Meinung zu den Geschichten und waren sich schnell einig: " Das sind lustige und tolle Geschichten". Sogar einen Ratschlag erhielt Herr Preuß: "Der Nebel hätte noch etwas grusliger sein können", meinte Jakob.

Im Anschluss daran musste Herr Preuß viele Fragen beantworten. Das erledigte er sehr gern und mit viel Geduld.

Abschließend möchte ich sagen, dass die Autorenlesung mit Herrn Preuß Lehrern und Schülern viel Vergnügen bereitet hat. Auf ein Wiedersehen würden wir uns freuen. Unsere Schüler schwärmten noch in den Pausen von der Lesung.

Manch einer wird sich ein Buch von Herrn Preuß kaufen, denn er hat sie neugierig auf die anderen Geschichten gemacht.

Unsere Redakteure der Schülerzeitung "Turmbote" schreiben in den nächsten AG - Stunden einen Artikel für unsere Schulhomepage und unserem "Heimatspiegel".

Danke für die schönen Stunden, Herr Preuß.

Mit freundlichen Grüßen
H. Schlüßler
Rektorin

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Rezension der AJuM der GEW

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM) betreibt eine Datenbank mit Rezensionen und vergibt regelmäßig die LesePeter-Auszeichnung.

Sie erreichen die aktuelle Datenbank bzw. das Archiv mit über 45000 Einträgen über ajum.de.

Lesen Sie gleich hier die PDF-Version der Rezension von "Dreie kommen durch die Welt" (40 kB).

Rezension auf buecher.de

Am 11. März wurde auf buecher.de eine Kundenbewertung über das Buch "Dreie kommen durch die Welt" von Gunter Preuß mit Illustrationen von Thomas Leibe abgegeben. Die Webadresse führt zur Webseite des Buches bei buecher.de,

oder lesen Sie gleich hier die PDF-Version der Bewertung (84 kB).

 

Eine Rezension von Reiner Neubert zu "Dreie kommen durch die Welt"

Die grün-roten Gespenster kommen…

Der Leipziger Schriftsteller Gunter Preuß hat sich als Verfasser von Kinder- und Jugendbüchern, Gedicht- und Aphorismenbänden und Essays einen Namen erworben. Mittlerweile kann er auf beinahe siebzig Werke verweisen. Und er bedient weiterhin all diese Textsorten.
Sein witziges Kinderbuch "Dreie kommen durch die Welt" erscheint pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2014. Zuerst dachte ich, es sei eine Adaption des Volksmärchens "Sechse kommen durch die ganze Welt" aus der Sammlung der Gebrüder Grimm. Aber während es dort unbeugsamen Recken und einzigartigen Geschöpfen gelingt, durch Schalk und Kraft einem König den versprochenen und vorenthaltenen Schatz zu entreißen und glücklich zu werden, gehen die drei "Helden" bei Preuß leer aus.
Im exotischen Städtchen Ruhewohl residiert die heiratswillige Bäckerstochter Ottilie Zahnlücke. Die drei weitgereisten und allerorts spukenden Gespenster Hieb, Stich und Stoß sind Freunde. In der nahe gelegenen Burg Gallenstein bereiten sie sich darauf vor, mit individuellen Eigenarten um Ottilie werben zu wollen. Ihre grüne Gestalt und die roten Haare nehmen deswegen eigenwillige Verfärbungen und Form an. Während sie im Turm des Schlosses den Abend mit einer Kegelparty ausklingen lassen, meldet der Nachtwächter Franz Gähn, dass die Angebetete entführt worden sei. Zunächst ohne Kopf, weil man damit vorher gekegelt hatte, begeben sich die drei mit ihren klapprigen Pferdchen auf die Suche. Sie vermuten richtig, dass der Geist vom Schwarzen Nebel das Mädchen in seine Gewalt gebracht hat. Im tiefen Wald finden sie dessen Behausung, der sich inzwischen in einen 7-köpfigen Drachen verwandelt hat. Nachdem Hieb, Stich und Stoß diesem Ungeheuer alle Köpfe abgeschlagen haben, flüchtet es in die Gestalt eines Tigers, und als die drei Gespenster deswegen in lautes Lachen ausbrechen, wird aus dem Tiger eine Ratte, die Hieb zu fassen bekommt und schnell verschlingt: Rülps!
Der undurchdringliche Wald wird plötzlich warm, hell und bunt. Und Ottilie tritt aus dem Geisterhaus, sie ist süß, knusprig und zum Anbeißen. Aber sie verschmäht ihre Retter und küsst stattdessen den Fleischerlehrling Knackwurst. Die drei Gespenster, die zuerst darüber weinen, brechen in befreiendes Lachen aus und begeben sich gemeinsam auf weitere Abenteuerreisen: Wer leben will, soll leben!
Die Geschichte hingegen lebt von der Exotik der Figuren und der vielfältigen Aufnahme bekannter Märchenmotive, die jedoch mitunter parodiert werden. Nicht nur die drei guten Geister verwandeln sich, sondern auch deren Gegenspieler. Situationskomik und Sprachwitz tragen sinnfällig zur Erheiterung bei. Die kraftvollen und urkomischen Illustrationen von Thomas Leibe begleiten nicht nur den Text, sondern gewinnen ein eigenständiges Profil.

Logo von Amazon

Ein Leser rezensierte "Augenblicke" auf amazon.de

"Bitte schenke mir doch was, nicht zu wenig, nicht zu viel" - so schrieb Manfred Orlick am 18. Oktober 2013 auf der Amazon-Homepage von "Augenblicke".

Hier ein Ausschnitt: ..."Augenblicke" ist ein ansprechender Gedichtband mit stillen Versen und anregenden Gedanken. Dem Leser gibt Gunter Preuß auch einen "Proviant" mit auf den Weg: "Das geb ich euch gern / mit auf die Reise: / Das Glück ist leise.)."...

Lesen Sie die ganze Rezension auf amazon.de.

Logo von SIGNUM

SIGNUM, die Blätter für Literatur und Kritik

veröffentlichten in ihrer Sommerausgabe 2013 eine Rezension zu "Die Gewalt des Sommers": Einen Sommer lang, ein Leben ... schreibt Uwe Claus. Lesen Sie die zwei Seiten als Scan.

Seite 175 aus SIGNUM (77 kB)
Seite 176 aus SIGNUM (64 kB)
ein Klick auf das Logo verlinkt mit der Homepage von SIGNUM.

Logo des Volkacher Boten

Der Volkacher Bote, Zeitschrift der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

schrieb in seiner Ausgabe 96 (2012) über "Die Gewalt des Sommers": In der Rubrik "Aufgelesen - ausgelesen" schreibt Franz-Josef Payrhuber seine Rezension. Lesen Sie diese als PDF

Seite 21/22 aus dem Volkacher Bote (PDF, 32 kB)
ein Klick auf das Logo verlinkt mit der Homepage des Volkacher Bote.

Logo der L-IZ

Logo der L-IZ

Im Mai veröffentlichte die Leipziger Internet Zeitung

Die Gewalt des Sommers: Eine Jugend-Liebe-Fernweh-Geschichte aus einer entsorgten Zeit

Beitrag aus der L-IZ (PDF, 33 kB), ein Klick auf das Logo verlinkt mit dem Beitrag unter www.l-iz.de

Logo von Leipzigs Neue

Bildausschnitt der Seite

In Leipzigs Neue, Ausgabe 3-2012 vom 9. März 2012 auf Seite 14 war zu lesen:

Im Strudel der Gefühle

Wer das Buch mit dem zum Entschlüsseln drängenden Titel "Gewalt des Sommers" zur Hand nimmt sollte sich nicht gleich auf den Anhang stürzen...

Rezension der AJuM der GEW

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM) betreibt eine Datenbank mit Rezensionen und vergibt regelmäßig die LesePeter-Auszeichnung.

Sie erreichen die aktuelle Datenbank bzw. das Archiv mit 45000 Einträgen über ajum.de.

Lesen Sie gleich hier als PDF die

Logo der LVZ

In der LVZ am 27. Februar 2012 auf Seite 10 war zu lesen:

Gunter Preuß liest: "Freiheit statt Bevormundung"

Gunter Preuß kann das Schreiben nicht lassen. Die Flucht ins Literarische ist sein Lebenselixier. Sein umfangreiches Œuvre ist der beste Beweis. Ein Rastloser versucht, eigene Erfahrungen in vergangene Wirklichkeit zu projizieren. Und nicht nur das: Er taucht immer wieder in der Welt der Heranwachsenden und Pubertierenden ein, um über Sehnsüchte, Freiheit, Selbstbestimmung anstelle von Bevormundung zu philosophieren.

Sein jüngster Roman "Die Gewalt des Sommers" ist nun bereits das sechste Buch, das beim Newcomer-Verlag Lychatz in Leipzig erschienen ist. Solide und ansprechend aufgemacht, führt es in jene Zeit zurück, in der sich ein untergegangenes Land mit Beton und Stacheldraht gegen den Westen abschottete. Der Autor erzählt vom 13-jährigen Boris, der mit Gleichaltrigen und Betreuern am nördlichsten Ende der DDR in einem Pionierferienlager den letzten Sommer seines jungen Daseins erlebt. Es ist eine Geschichte um anerzogenen Gehorsam und der Sehnsucht nach Freiheit, um die erste Liebe und die Suche nach der Wahrheit hinter dem Geheimnisvollen. Das Buch ist ein echter Preuß.

Da lassen einen nun bereits über 70-Jährigen die Jugenderinnerungen nicht los. Der Schriftsteller beschreibt aus der Sicht von heute Alltag und Gefühle Heranwachsender. Dabei nutzt er Zeitereignisse mehr als Metapher für geistige Enge, als für detailgetreue Schilderung einer vergessenen Zeit. Marsch- und Kampflieder, überfüllte Züge mit Gepäcknetzen - Erlebnisse aus den 50ern werden in die 60er Jahre verpflanzt. Dichterische Freiheiten zweifelsohne, die diejenigen, die Ähnliches erlebt haben, zum Widerspruch reizen. Versöhnt werden sie dann durch die Dialoge. Sie sind einfühl- und einprägsam, charakterisieren seine Figuren auf individuelle, unverfälschte, durchaus beglückende Weise...

Text: Rolf Richter, LVZ

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Im Neuen Deutschland am 9. Februar 2012 auf Seite 16 war zu lesen:

Gunter Preuß: "Die Gewalt des Sommers" spielt in der DDR und reflektiert deren Ende.

Beitrag zum Nachlesen

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